MedienLÖWINNEN 2020

Preisverleihung am 2. Juni 2021

Der Österreichische Journalistinnenkongress hat auch 2020 den Preis der “MedienLÖWIN” in zwei Kategorien und des “MedienLÖWEN” ausgeschrieben. Die Auszeichnungen sollten, wie schon in den vergangenen Jahren, am Vorabend des 22. Österreichischen Journalistinnenkongresses, am Dienstag, 3. November 2020 um 19 Uhr, im Haus der Industrie, Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien übergeben werden. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Gala-Abend allerdings verschoben werden und fand nun am 2. Juni 2021 in kleinerem, aber trotzdem sehr elegantem Rahmen statt.

Den Mitschnitt des Abends können Sie unten nachsehen!

Das Debattenressort der „Presse“ unter der Leitung von Anna-Maria Wallner und Stefanie Kompatscher (Digital-Verantwortliche für den Meinung-Channel) wurde mit dem Silbernen Medienlöwen 2020 ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist für ein Medium oder eine Redaktion gedacht, die sich durch besonders frauenunterstützende Berichterstattung ausgezeichnet hat.

Die silberne Medienlöwin geht jährlich an einen Beitrag, der sich mit der Situation von Frauen realitätsnah auseinandersetzt. Diesmal erhielten Fulya Çayir und Mona Fromm von der deutschen Tageszeitung „Handelsblatt“ den Preis für ihr Feature „Corporate Chaos“. Darin beleuchteten sie, warum sich Firmen mit Vielfalt schwertun und wie fadenscheinig der behauptete Gleichstellungsfortschritt in vielen Unternehmen ist, wie Jury-Vorsitzende Elisabeth Pechmann erklärte.

 

Die goldene Medienlöwin ging in diesem Jahr an Petra Stuiber, stellvertretende Chefredakteurin der Tageszeitung „Der Standard“ – und zwar für ihre bisherige Präsenz, ihr Lebenswerk und ihre Vorbildfunktion für andere Frauen, sich im Medienbereich durchzusetzen. „Ich bin überwältigt“, sagt Stuiber über die Auszeichnung, „Ich habe sehr lang beim ,Standard‘ gearbeitet und hatte das Glück, dass es dort immer ein Bewusstsein für Gleichstellung und Frauenförderung gegeben hat.“ Das vergangene Jahr sei „wahnsinnig hart“ gewesen. Frauen seien in den Hintergrund gedrängt worden und viele vom Arbeitsmarkt verschwunden. Stuiber: „Wir Journalistinnen müssen darauf schauen, dass wir einander fördern und recherchieren, wie es den Frauen in und nach der Pandemie ergeht.“

Wir danken für die Unterstützung!