Nominiert für den
Radio Bremen für WDR COSMO,
das Magazin profil und die
Medienplattform Welt der Frau nominiert.
Der MedienLÖWE ist die Statue, die einen Teamerfolg auszeichnet!
In über 50 Episoden erzählt die Sendereihe „Lost Sheroes – Frauen, die in den Geschichtsbüchern fehlen“ (eine Produktion von Radio Bremen für WDR COSMO) die Geschichten von Frauen, die aus dem historischen Gedächtnis verdrängt wurden, angefangen von der ersten namentlich bekannten Autorin der Menschheitsgeschichte bis zu vergessenen politischen Kämpferinnen. Die Reihe hinterfragt, warum außergewöhnliche Leistungen von Frauen aus der kollektiven Erinnerung verschwunden sind. Damit macht sie weibliche Vorbilder sichtbar, zeigt Frauen als handelnde Akteurinnen der Geschichte – und thematisiert auch immer wieder, wie männlich dominierte Machtstrukturen Frauen aus der Geschichtsschreibung drängen. Die Jurorinnen lobten die inhaltlichen „Aha-Erlebnisse“ sowie die lebendige, zeitgemäße und unterhaltsame Sendungsgestaltung.
Die Medienplattform „Welt der Frauen“ produziert mit ihrem gleichnamigen Print-Magazin seit 80 Jahren konsequent frauenbewussten Content. Das Medium ist eng mit der Katholischen Frauenbewegung verbunden und wird von einem kirchlichen Beirat begleitet. Die Redaktion schreibt mutig und entschlossen zu fast allen kontroversen Frauen-Themen, oft tut sie das hart an der Grenze dessen, was ihre organisatorische Einbindung erlaubt. Die Jurorinnen betonten: „Das Medium erreicht seit acht Jahrzehnten Leserinnen, die sich dem urban-liberalen Gleichstellungsdiskurs verschließen. Damit schafft es eine höchst wertvolle Anschlussfähigkeit zu Gruppen, die bei der gesamtgesellschaftlichen Betrachtung von Geschlechtergleichstellung nicht ausgespart bleiben dürfen.“
Zum Internationalen Frauentag 2026 widmete das Nachrichtenmagazin „profil“ eine Spezialausgabe mit 50 Seiten ausschließlich dem Feminismus. Am Beispiel von Politikerinnen, Pionierinnen, Chefinnen, Punk-Musikerinnen oder Fastnachtsvereinspräsidentinnen vermisst das Special den Stand der Gleichberechtigung in Job, Bildung und Alltag. Schon das Cover mit der Headline „Jössas, a Weib!“ macht klar, dass das ohne Samthandschuhe geschah. Die Jurorinnen lobten die Vielfalt der Perspektiven und die hohe schreiberische Qualität mit Aussagen wie: „Da sind ein paar echte Edelfedern versammelt“. Eine Jurorin zog zugleich ein persönliches Fazit: „Sonderausgaben zum Frauentag sind leider nach wie vor nötig.“ Die Leitung des Projekts oblag profil-Chefredakteurin Anna Thalhammer und Sebastian Hofer
In Kooperation mit
